Patrick Vida wurde am 1984 in Linz geboren.Er erhielt seinen ersten Unterricht im Alter von 5 Jahren bei Mag. Gunar Letzbor an der Musikschule der Stadt Linz. Er ist mehrfacher Preisträger beim Landes- und Bundeswettbewerb Prima la Musica und Absolvent des Linzer Musikgymnasiums. Von 1999 - 2011 Studierte Patrick Vida an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Roswitha Randacher, und bei Prof. Rainer Küchl (Wiener Philharmoniker). Er war langjähriger Konzertmeister des Oberösterreichischen Jugendsinfonieorchesters. Von 2006-2011 Bühnenmitglied bei Jedermann bei den Salzburger Festspielen. Er pflegt eine rege Konzerttätigkeit mit Orchestern und als Solist im In- und Ausland und ist seit 2013 1. Violinist der Niederbayerischen Philharmonie am Landestheater Niederbayern. Patrick Vida ist Mitbegründer und Leiter des Quintetts Seelenklang.


Raphael Simčič ist als Sohn eines slowenischen Schriftstellers und einer schweizerischen Kindergärtnerin und Erwachsenenbildnerin 1994 geboren. In seinem zwölften Lebensjahr kam er über die Improvisation zur Komposition. Er begann erstmals mit kleinen Stücken für Klavier und Gitarre. Bald wurden daraus auch größere Stücke für Ensemble, Orchester und Chor. Da er sich der Sprache der Musik ausgesprochen hingezogen fühlt, entschied er sich auch seine Maturaarbeit der Komposition zu widmen. Er vertonte dazu den Seelenkalender Rudolf Steiners als Liederzyklus. Mit mehreren Aufführungen und Tourneen in der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien und Slowenien ist dies bisher sein erfolgreichstes Projekt. Des weiteren hat er an diversen Aufträgen für Theater, Tanz, Ausstellungen und Schulen etc. gearbeitet.


Florian Giesa erhielt ersten Cellounterricht im Alter von 8 Jahren. Bereits als Jugendlicher gewann er sowohl solistisch als auch kammermusikalisch mehrere Preise an Jugendmusik- wettbewerben. 2014 vollendete er sein künstlerisches und pädagogisches Bachelorstudium Violoncello mit Erfolg. Zusätzlich vertiefte er sich mit dem Schwerpunktstudium Alte Musik. Er sammelte Erfahrung in verschiedenen Orchestern: Bruckner Orchester Linz, Wiener Jeunesse Orchester oder Philharmonie Salzburg unter der Leitung von bekannten Dirigenten wie u.a. Dennis Russel Davies oder Alexander Lonquich. Er ist tätig als Cellist in verschiedenen Formationen wie im Kepler Quartett, im Barockensemble Adornamento oder auch in der Jazz-Formation Ellen D Duo. Zudem nahm er teil an Konzerten und Tourneen in der ganzen Welt. Im Moment beendet er sein künstlerisches Masterstudium Barockvioloncello an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Seit 2015 unterrichtet er auch an der Musikschule in Passau.


Markus Mayr ist als 3. Sohn einer in Ried im Innkreis, Oberösterreich lebenden Familie geboren. Früh liebte er die Violine und durfte ab dem 7. Lebensjahr zum Unterricht gehen. Das führte später über die Violinlehrerausbildung und jahrzehntelange Unterrichtstätigkeit u.a. an der Linzer Musikschule. Es folgte die  künstlerische Reifeprüfung und seit dieser Zeit war er im künstlerischen Betrieb mitwirkend bis zum Primus des Linzer Streichquartettes. Er übte einige Konzertmeistertätigkeiten aus, zum Beispiel beim Orchester „Concentus Synfoniacus“ in Altheim und beim Operettenfestivalorchester in Blindenmarkt. Er substituierte im Brucknerorchester und nahm an Tourneen ins europäische Ausland teil, sowie der Niederbayerischen Philharmonie und wirkte bei Konzerten Opern- und Operettenvorstellungen am Stadttheater Passau, Straubing und Landshut mit. Mit dem Seelenkalender in Berührung kam er 2015 als Substitut für die 2. Schweiztournee. 



Frolieb Tomsits-Stollwerck wurde bei Stuttgart in Deutschland geboren. Sie besuchte die Freien Waldorfschule Engelberg. Danach studierte am Landeskonservatorium Vorarlberg und an der staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart Violine und Viola. Das Lehrdiplom erhielt sie 1988 mit Auszeichnung. Mit einem Gesangsstudium in Wien setzte sie ihre musikalische Laufbahn fort. Durch ihre Konzerttätigkeit sowohl in Ensembles als auch solistisch wurde sie in verschiedene Projekte im In- und Ausland  involviert. U.a. auch bei den Bregenzer Festspielen, dem Chor der Wiener Volksoper oder der österreichischen Erstaufführung von „Man and Boy DADA“ von Michael Nyman. Zusätzlich unterrichtete sie an verschiedenen Musikschulen und leitete an der Rudolf Steiner Landschule Schönau zahlreicher Musikprojekte mit Schülern wie Kinderoper und Musicals. 2012 schloss sie ihr Lehrdiplom Gesang am Vienna Konservatorium mit Auszeichnung ab. Sie wirkt in mehreren Kammerensembles mit dem Markenzeichen Kombination von Gesang und Streichinstrument mit.


Mathias Roller erhielt ersten Cellounterricht im Alter von 7 Jahren. Er nahm an zahlreichen Kammermusikkursen im In- und Ausland teil und tritt sowohl solistisch als auch in verschiedenen Ensembles vom Duo bis zum Septett auf. Er schloss das Cellostudium in Instrumentalpädagogik und Konzertfach ab. Sein besonderes Augenmerk gilt der historischen Aufführungspraxis und fügte deshalb auch ein Studium der Alten Musik an. Besonderes Interesse hat er auch an der Neuen Musik. In diesem Bereich nimmt er bei mehreren Projekt teil, welche teilweise in intensiver Zusammenarbeit mit den Komponisten der Werke durchgeführt werden. Seine Faszination für Musik, "deren Tiefe in der Stille wurzelt", verbindet viele Berieche seines Wirkens, so auch das Projekt Seelenklang.


Irmgard Deissenberger ist die Gründerin des Humaneums. Sie studierte angewandte Psychologie und Philosophie. Als Dozentin arbeitet sie seit 30 Jahren an vielen privaten, öffentlichen und internationalen Institutionen sowohl in Wirtschaft als auch in der Pädagogik. Die Anthroposophie (Wissenschaft des Menschen) ist das Zentrum Ihrer Lehrtätigkeit. Irmgard Deissenberger ist die Initantin des Projekt Seelenklang.


Herbert Deissenberger ist Elektrotechniker und studierte zudem an der Goetheanistischen Studienstätte in Wien Malerei, Bildhauerei und Kunsttherapie. Im Rahmen des Humaneums arbeitet er mit Einzelstudenten als auch mit Gruppen. Er ist auch als Künstler tätig und zeigt seine Werke immer wieder in Galerien. Herbert Deissenberger wirkt beim Projekt Seelenklang regelmässig als Rezitator mit und ist mitinvolviert in künstlerische und gestalterische Fragen.